Kraftfahrt-Bundesamt



Pressemitteilung Nr. 7/2010 - Fahrzeugzulassungen im Februar 2010

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Flensburg, 2. März 2010. Mit 194.846 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) lag der Februar 2010 nahezu 30 Prozent unter dem schon unter dem Einfluss der Umweltprämie stehenden Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Februar 2008 zeigt sich noch ein Minus von annähernd 15 Prozent.

In der ersten Monatshälfte war am Neuzulassungsmarkt eine starke Zurückhaltung spürbar. Erst zum Monatsende hin zeigte sich eine deutliche Belebung der täglichen Zulassungsraten. Dies wurde insbesondere durch gewerbliche Fahrzeughalter erwirkt. Ihr Anteil lag bei 60 Prozent. In Thüringen (-43,4 %) und Mecklenburg-Vorpommern (-41,2 %) war der Rücklauf der Pkw-Zulassungen am stärksten spürbar.

Kleine Fahrzeuge, im vergangenen Jahr noch sehr gefragt, waren im Februar stark rückläufig. Dies bekam Smart mit -40,6 Prozent deutlich zu spüren. Daihatsu (-87,6 %) und Suzuki (-70,1 %) mussten gegenüber dem Vorjahr die größten Einbußen hinnehmen. Eine kleine Aufwärtsbewegung war lediglich beim Segment der Oberen Mittelklasse zu beobachten (+3,3 %). BMW lag als einziger deutscher Hersteller im Plusbereich (+6,9 %). Auch Nissan (+45,5 %) und Land Rover (+23,2 %) sind nach den geringen Zulassungen zum Anfang des letzten Jahres nun wieder auf Wachstumskurs. Toyota ist mit -66 Prozent deutlich im Minus.

Auf dem Motorradmarkt gab es nur halb so viele Zulassungen wie im vergangenen Jahr (-49,4 %). In der Nutzfahrzeugbranche gingen die Neuzulassungen um -6,0 Prozent zurück. Die Lage bei den großen schweren Fahrzeugen ist weiterhin eingetrübt (Sattelzugmaschinen -26,3 %). Die Nachfrage nach Kleintransportern und Lastkraftwagen (Lkw) bis 12 Tonnen hat dagegen zugenommen. Die Lkw-Sparte ging insgesamt mit +1,6 Prozent in die Monatsbilanz ein. Im Februar wurden unterm Strich 218.229 fabrikneue Kraftfahrzeuge (Kfz) und 11.491 Kfz-Anhänger für den Straßenverkehr zugelassen.

Die Besitzumschreibungen waren ebenfalls rückläufig (-21,5 %). 461.335 Kfz und 16.506 Kfz-Anhänger wechselten im vergangenen Monat den Halter. Darunter waren 413.852 Pkw (-23,0 %). Die Krafträder gingen um -20,8 Prozent zurück. Lkw (+8,8 %) und Sattelzugmaschinen (+6,3 %) erzielten dagegen positive Veränderungswerte.

Ansprechpartner:
Herr Stephan Immen, Telefon: +49 461 316-1293

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