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Verkehr deutscher Lastkraftfahrzeuge im Februar 2010

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12. Juli 2010. Insgesamt 144,1 Millionen Tonnen Güter transportierten deutsche Lastkraftfahrzeuge (Lastkraftwagen (Lkw) mit mehr als 3,5 Tonnen Nutzlast und Sattelzugfahrzeuge) im Februar 2010. Damit wurden 18,5 Millionen Tonnen mehr befördert als im transportschwachen Januar (+14,7 %). Weiterhin bleibt die Transportmenge aber deutlich unter dem Vorjahreswert (-10,9 %), während die transportweitenabhängige Beförderungsleistung als Folge längerer Fahrtweiten im Gesamtergebnis keine wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr aufweist. Gegenläufige Entwicklungen zeigen sich im gewerblichen Verkehr und im Werkverkehr.

Gewonnen hat der gewerbliche Verkehr. Sowohl gegenüber dem Vormonat (+21,5 %), als auch gegenüber dem Vorjahresmonat (+6,0 %) nahm die Transportmenge zu. Ausschlaggebend hierfür waren vornehmlich die Transporte im Nahbereich des Binnenverkehrs (+47,5 % zum Vormonat) und im Regionalbereich des Binnenverkehrs (+18,3 % zum Februar 2009). Damit stieg auch die Beförderungsleistung im Vergleich zum Vormonat (+10,5 %) und zum Vorjahr (+3,9 %).

Dagegen fielen für den Werkverkehr in fast allen Bereichen geringere Transportmengen an. Insgesamt wurde gut ein Drittel weniger an Gütern befördert als im Februar des Vorjahres (-39,7 %), wobei sich die Transporte im Nahbereich des Binnenverkehrs nahezu halbierten (-49,6 %). Die Beförderungsleistung lag ebenfalls deutlich unter dem Vorjahreswert (-22,5 %).

In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden insgesamt 269,8 Millionen Tonnen Güter bewegt und eine Beförderungsleistung von 42,8 Milliarden Tonnenkilometern erzielt. Bei arbeitstäglicher Betrachtung schnitt der gewerbliche Verkehr deutlich besser ab und liegt sowohl bei der Transportmenge als auch bei der Beförderungsleistung auf dem Vorjahresniveau. Dagegen muss der Werkverkehr, der auch im zweiten Monat des Jahres nicht sein eigentliches Leistungsniveau erreicht, zweistellige Verluste verbuchen (Tonnen: -32,8 %; Tonnenkilometer: -21,5 %).



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