Verkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen im September 2009
Quelle: Foto Raake
25. Januar 2010. Bis September 2009 wurden im Straßengüterverkehr 11,5 Prozent weniger Güter befördert als im selben Zeitraum 2008. Die Differenz zum Vorjahr hat sich im dritten Quartal jedoch weiter verringert.
Im September 2009 transportierten deutsche Lastkraftfahrzeuge (Lkw mit mehr als 3,5 Tonnen Nutzlast und Sattelzugmaschinen) 274,2 Millionen Tonnen Güter. Im Vergleich zum August 2009 bedeutet dies eine Steigerung um 23,1 Millionen Tonnen (+9,2 %). Arbeitstäglich relativiert sich dieses Ergebnis auf +4,3 Prozent, da der September einen Arbeitstag mehr aufweist. Damit liegt die im September arbeitstäglich bewältigte Tonnage bei 12,5 Millionen Tonnen. Das Vorjahresresultat (292,5 Mio. t) wird bei der gleichen Anzahl an Arbeitstagen jedoch nicht erreicht (-6,2 %).
Die Beförderungsleistung, resultierend aus der beladen zurückgelegten Entfernung und der beförderten Tonnage, beläuft sich im September auf 28,6 Milliarden Tonnenkilometer. Die arbeitstägliche Leistung des Vormonats wird damit übertroffen (+6,4 %), sie liegt aber niedriger als im September 2008 (-7,1 %).
Von Januar bis September 2009 transportierten deutsche Lastkraftfahrzeuge mit 2.055,3 Millionen Tonnen knapp 292 Millionen Tonnen weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, der zwei Arbeitstage mehr hatte. Arbeitstäglich liegt das Minderaufkommen in den ersten neun Monaten 2009 im Durchschnitt bei -11,5 Prozent. Die Differenz zum Vorjahr hat sich im dritten Quartal erneut verringert (-6,8 %), nachdem sie im zweiten Quartal -9,3 Prozent und im ersten Quartal -19,6 Prozent betrug. Dies ist insbesondere auf die Entwicklung der Binnentransporte zurückzuführen, während die arbeitstäglich beförderte Tonnage im grenzüberschreitenden Verkehr auch weiterhin unterhalb der -20 Prozent-Marke bleibt. Der Werkverkehr (-15,1 %) hat einen deutlicheren Rückgang zu verzeichnen als der gewerbliche Verkehr (-9,6 %).
Die Beförderungsleistung summiert sich von Januar bis September 2009 auf 229,9 Milliarden Tonnenkilometer. Auf arbeitstäglicher Basis ergibt sich eine Differenz zum Vorjahreszeitraum von -11,4 Prozent. Dies trifft in etwa gleichermaßen den gewerblichen Verkehr und den Werkverkehr, wobei der gewerbliche Verkehr absolut gesehen die höhere Leistungsreduzierung verzeichnet, da dessen Transporte 81 Prozent der gesamten Beförderungsleistung ausmachen.

