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Festschrift "50 Jahre Kraftfahrt-Bundesamt" - 04.08.1951 bis 04.08.2001

Die anlässlich des 50jährigen Bestehens des KBA erstellte Festschrift bietet auf 33 Seiten unter anderem Grußworte des Bundesverkehrsministers und die Geschichte des Kraftfahrt-Bundesamtes von 1951 bis 2001.

Das Jahr 2001 ist für das Kraftfahrt-Bundesamt ein besonderes Jahr. Die Bundesoberbehörde feiert ihren 50sten Geburtstag.

Vor 50 Jahren hat der Bundestag das Gesetz über die Errichtung des Kraftfahrt-Bundesamtes beschlossen.

Genaugenommen ist diese Behörde doppelt so alt. Der „älteste Vorläufer”, die „Sammelstelle für Nachrichten über Führer von Kraftfahrzeugen” wurde 1910 gegründet. 1934 folgte die „Sammelstelle für Nachrichten über Kraftfahrzeuge”. Die Vorläuferbehörden haben die heutige Aufgabenstruktur des Kraftfahrt-Bundesamtes entscheidend beeinflusst. Sie wurden im ersten Teil des 20. Jahrhunderts eingerichtet, das den Zeitzeugen ein Europa mit zwei unterschiedlichen Gesichtern zeigte. Es war von den Kriegen - begleitet von Diktaturen und Inflationen – gekennzeichnet. Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war – zumindest in weiten Teilen Europas - geprägt von Frieden und Freiheit, von Partnerschaft und Offenheit und nicht zuletzt vom Geschenk der Deutschen Einheit. Seit der Wiedervereinigung ist das Kraftfahrt-Bundesamt in Dresden mit einer Außenstelle vertreten.

Das Kraftfahrt-Bundesamt ist heute eine international tätige Bundesoberbehörde, die den Wandel zu einer modernen, serviceorientierten Dienstleistungsbehörde vollzogen hat. Wir sind geschätzter Partner der Industrie und Behörden und finden weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung und Anerkennung. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat in den vergangenen fünf Jahrzehnten im Bereich der Kraftfahrzeugtechnik und der Zentralen Register viel dazu beigetragen, dass unsere Kraftfahrzeuge umweltfreundlicher und ebenso wie unsere Straßen sicherer geworden sind. Denn die schwächeren Verkehrsteilnehmer müssen geschützt, die Unfallrisiken junger Fahrer weiterhin reduziert und das Gefahrenpotential, das von Kraftfahrzeugen nun einmal ausgeht, weiterhin gemindert werden. Dabei darf die Umwelt durch Abgas- und Lärmemissionen nur so weit – wie technisch unvermeidbar – belastet werden. Auch die Schonung der Reserven an fossilen Brenn-
stoffen bildet ein politisches Ziel.

Besonders danke ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit ihrer Arbeit haben sie kritisch, kreativ und innovativ ihren Beitrag geleistet und dem Kraftfahrt-Bundesamt zu seinem guten Ansehen verholfen.

Wolfgang Barth

Präsident des Kraftfahrt-Bundesamtes

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