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Fahrzeugzulassungen im August 2022Pressemitteilung Nr. 34/2022

Ausgabejahr 2022 Datum 05.09.2022

Flensburg, 5. September 2022. 199.183 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im August 2022 neu zugelassen und damit +3,0 Prozent mehr als im Vergleichsmonat.

Die Anzahl der gewerblichen Neuzulassungen nahm um +2,8 Prozent zu, ihr Anteil betrug 62,9 Prozent, private Neuzulassungen stiegen um +3,4 Prozent. Insgesamt wurden in den ersten acht Monaten des Jahres -9,8 Prozent weniger Pkw neu zugelassen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Bei den deutschen Marken zeigten sich im August überwiegend zweistellige Zulassungssteigerungen. Bei Porsche, die einen Zulassungsanteil von 1,0 Prozent erreichte, zeigte sich mit +47,9 Prozent der deutlichste prozentuale Anstieg, gefolgt von Mini (+39,1 %/1,7 %), Mercedes (+31,2 %/9,2 %), Audi (+21,7 %/8,8 %) und Ford (+12,6 %/5,1 %). Bei VW, die mit 19,1 Prozent erneut anteilstärkste Marke war, betrug das Zulassungsplus +5,0 Prozent. Bei Opel fiel das Plus mit +3,1 Prozent ebenfalls einstellig aus, der Anteil betrug 5,3 Prozent. Lediglich BMW (-1,3 %/8,0 %) und Smart (-84,1 %/0,1 %) verzeichneten Rückgänge.

Bei zehn Importmarken erreichten die Neuzulassungen im August 2022 ein positives Ergebnis. Die stärksten prozentualen Zuwächse erreichten DS (+176,9 %/0,1 %) und Land Rover (+121,2 %/0,7 %). Für Dacia wies die Statistik ein Plus von +76,1 Prozent auf, der Anteil betrug damit 2,8 Prozent. Polestar ( 0,1 %) legte um +40,1 Prozent zu. Tesla konnte die Neuzulassungen um +38,9 Prozent steigern und erreichte einen Anteil von 2,7 Prozent. Deutliche Rückgänge von mehr als 40 Prozent zeigten sich bei Suzuki (-61,1 %/0,5 %), Renault (-48,0 %/2,0 %) und Mitsubishi (-46,4 %/0,9 %).

In der Betrachtung der Neuzulassungen nach Segmenten zeigten sich im August mit +64,5 Prozent ein deutlicher Zuwachs bei den Großraum-Vans, deren Anteil damit 2,7 Prozent ausmachte. Bei den Utilities zeigte sich mit +31,1 Prozent das zweitstärkste Plus, ihr Anteil betrug 4,5 Prozent. Um mehr als 20 Prozent stiegen die Neuzulassungen bei den Geländewagen (+24,8 %/11,7 %), den Sportwagen (+23,1 %/1,0 %), der Oberen Mittelklasse (+23,0 %/2,8 %) und der Oberklasse (+20,5 %/1,0 %). Die SUVs erzielten ein Zulassungsplus von +11,4 Prozent, ihr Anteil betrug 29,4 Prozent. Bei den Segmenten Mini-Vans (-36,8 %/0,6 %), Minis (-20,2 %/5,4 %), Wohnmobile (-15,9 %/2,5 %), Kompaktklasse (-11,5 %/16,0 %), Mittelklasse (-4,0 %/9,1 %) und Kleinwagen (-3,0 %/12,6 %) waren die Neuzulassungen im August rückläufig.

Die Neuzulassungszahlen der Elektro-Pkw (BEV) legten im Berichtsmonat mit 32.006 Einheiten um +10,9 Prozent zu. Ihr Anteil betrug 16,1 Prozent und lag damit über dem Anteil der Plug-in Hybride, der mit 24.719 Neuzulassungen 12,4 Prozent betrug. Insgesamt wurden einschließlich der Plug-in-Hybride 59.835 Hybride (30,0 %) neu zugelassen. Mit einem Anteil von 34,9 Prozent waren die meisten Neuzulassungen den Benzinern zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um +1,2 Prozent zunahm. Bei den Diesel-Pkw zeigte sich ein Anstieg der Neuzulassungen von +6,3 Prozent, ihr Anteil an den Neuzulassungen betrug 18,2 Prozent. Die Anzahl der flüssiggasbetriebenen Neuwagen legte mit 1.088 Einheiten um +53,0 Prozent zu, ihr Anteil betrug 0,5 Prozent. Es kamen 160 Erdgas-Pkw zur Neuzulassung und damit -19,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 0,1 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging im August um -1,3 Prozent zurück und lag bei 113,2 g/km.

Bei den Nutzfahrzeugen zeigte sich im August bei den Zugmaschinen insgesamt ein Plus von +9,1 Prozent, darunter Sattelzugmaschinen mit +27,4 Prozent. Die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) legten um +11,4 Prozent zu. Die Neuzulassungen der Kraftomnibusse gingen mit -33,8 Prozent um ein Drittel zurück, bei den Lastkraftwagen (Lkw) waren es -7,5 Prozent weniger als im Vergleichsmonat.

Bei den Krafträdern zeigte sich im August ein Plus von +25,8 Prozent. Insgesamt wurden im Berichtsmonat 252.913 Kfz (+4,0 %) und 25.436 Kfz-Anhänger (-8,5 %) neu zugelassen.
Im August wechselten insgesamt 569.322 Kfz (-15,4 %) und 39.371 Kfz-Anhänger (-0,5 %) die Halterin beziehungsweise den Halter.

Kontakt:
Stephan Immen, Telefon: +49 461 316-1293

 

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