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Jahresbilanz der Außerbetriebsetzungen Jahr 2018

Die Anzahl der Außerbetriebsetzungen befand sich 2018 auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2017. Insgesamt wurden rund 9,8 Millionen Kraftfahrzeuge (Kfz) (+0,3 %) sowie 288.531 Kfz-Anhänger (+2,2 %) bei den deutschen Zulassungsstellen abgemeldet. Nahezu neun von zehn außer Betrieb gesetzten Kfz entfielen auf Personenkraftwagen (Pkw). Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einer Steigerung um +0,1 Prozent.

Den größten Anteil an außer Betrieb gesetzten Pkw bildeten mit knapp einem Drittel Fahrzeuge, die 15 Jahre und älter waren. Bei gut jedem sechsten Pkw (16,9 %) betrug das Alter zum Zeitpunkt der Außerbetriebsetzung weniger als zwei Jahre.

In Relation zum Fahrzeugbestand waren sechs von zehn der abgemeldeten Pkw benzinbetrieben, jeder dritte dieselbetrieben. Mit insgesamt 98,0 Prozent bildeten diese beiden Antriebsarten den Hauptanteil der außer Betrieb gesetzten Pkw.

Die Anzahl der Außerbetriebsetzungen im Sektor der Nutzfahrzeuge stieg um +2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden fast 690.000 Nutzfahrzeuge abgemeldet. Fast drei Viertel (73,2 %) davon waren Lastkraftwagen.

Nach einem leichten Rückgang bei den Abmeldungen von Krafträdern im Vorjahr konnte 2018 ein leichter Anstieg um +0,7 Prozent verzeichnet werden. Von den 468.429 außer Betrieb gesetzten Krafträdern entfielen 95,1 Prozent auf die zweirädrigen Kfz.

Im Gegensatz zum Jahr 2017, in dem nur in Berlin die Anzahl der Außerbetriebsetzungen aller Kfz und Kfz-Anhänger rückläufig war, konnte diese Entwicklung in 2018 in 9 von 16 Bundesländern beobachtet werden. Der größte Rückgang mit -9,3 Prozent war im Bundesland Bremen zu verzeichnen. Die größten Steigerungsraten hatten das Saarland und Hessen mit +2,3 Prozent beziehungsweise +1,6 Prozent zu verzeichnen.

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© Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg