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Jahresbilanz der Besitzumschreibungen Jahr 2019

Nach Rückgängen in den Jahren 2017 und 2018 nahm die Zahl der Besitzumschreibungen von Kraftfahrzeugen (Kfz) und Kfz-Anhängern leicht um +0,4 Prozent zu. Die Besitzumschreibungen bei den Personenkraftwagen (Pkw) blieben auf dem Vorjahresniveau. Fast neun von zehn Kfz, die den Besitzer wechselten, waren Pkw. Zum Zeitpunkt des Halterwechsels war jeder fünfte Pkw jünger als zwei Jahre (20,9 %) sowie rund die Hälfte der Pkw (52,2 %) acht Jahre und älter.

Ein Fünftel der Gebrauchtwagenkäufer entschieden sich für ein Pkw-Modell der Marke Volkswagen (20,4 %). Die Nächstplatzierten waren wie im Vorjahr Modelle der Marken Opel (10,4 %) und Mercedes (10,0 %). Neben den Pkw deutscher Marken, die insgesamt zwei Drittel der Besitzumschreibungen ausmachten, wechselten bei den Importmarken Renault (4,3 %), Skoda (3,6 %), Fiat (2,7 %) und Peugeot (2,6 %) am häufigsten den Halter.

Über die Hälfte der umgeschriebenen Pkw (53,2 %) erfüllten die Grenzwerte der Emissionsgruppen Euro 5 und besser. Die Anzahl der mit Euro 1, 2 oder 3 eingestuften Pkw verringerte sich um -15,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2018. Ihr Anteil (19,1 %) lag 2019 unter dem der Pkw mit der Emissionsgruppe Euro 4 (26,7 %).

Zwei Drittel aller Besitzumschreibungen in der Fahrzeugklasse Pkw entfielen erneut auf Benzin-Fahrzeuge. Der Anteil der Diesel-Pkw blieb mit 31,7 Prozent (2018: 31,6 %) konstant. Die Zahl der Pkw mit Elektro- und Hybrid-Antrieb, die den Besitzer wechselten, nahm um mehr als die Hälfte (+51,9 % beziehungsweise +59,4 %) im Vergleich zu 2018 zu. Beide zusammen erreichten einen Anteil von 1,2 Prozent. Flüssig- und Erdgasfahrzeuge kamen auf zusammen 1,0 Prozent.

Die Anzahl der Besitzumschreibungen auf dem Nutzfahrzeugmarkt stieg 2019 auf über eine halbe Million. Dies war ein Anstieg um +6,1 Prozent. 384.139 Einheiten entfielen dabei auf die Fahrzeugklasse Lastkraftwagen (72,0 %). Auf dem zweiten Platz bei den Nutzfahrzeugen lagen die Zugmaschinen. Fast jedes vierte umgeschriebene Nutzfahrzeug (23,9 %) gehörte zu dieser Fahrzeugklasse.

Die Anzahl der umgeschriebenen Kraftomnibusse ging um -2,7 Prozent zurück. Weniger Halterwechsel wurden auch bei den Krafträdern (-2,5 %) verzeichnet. Am häufigsten nachgefragt waren wie schon in 2018 Zweiräder mit einem Hubraum zwischen 500 und 749 cm3 (25,5 %) und die Einsteigermodelle bis 125 cm3 (21,1 %). Fast jedes vierte beziehungsweise jedes fünfte zweirädrige Kfz fallen in diese Kategorien.

Waren im Vorjahr noch in 15 von 16 Bundesländern Rückgänge bei den Besitzumschreibungen von Kfz und Kfz-Anhängern zu verzeichnen, so war dies im Jahr 2019 nur in sechs Bundesländern zu beobachten. Den größten Anstieg an Halterwechseln war mit +5,0 Prozent in Berlin zu verzeichnen.

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© Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg