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Steigendes Interesse an historischen Fahrzeugen

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In Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise setzen Anleger vermehrt auf sichere Werte. Zunehmende Resonanz bei Oldtimer-Auktionen und steigende Zahlen bei Fahrzeugen mit Historienkennzeichen zeigen, dass dies auch für die Automobilbranche gilt. Am 1. Januar 2009 waren es 182.687 Fahrzeuge, die als technisches Kulturgut anerkannt sind und dementsprechend steuerlich begünstigt werden.

Seit Einführung der Historienkennzeichen sind die Zulassungen permanent gestiegen, im letzten Jahr um 13,8 Prozent. 2008 ist durch die neue Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) eine leichte „Delle“ in der Zeitreihe entstanden (siehe Diagramm 1). Die vorübergehenden Stilllegungen beziehungsweise Außerbetriebsetzungen sind seitdem im Fahrzeugbestand nicht mehr enthalten. Bedingung für die Anerkennung eines Fahrzeuges als erhaltenswertes technisches Kulturgut ist unter anderem das Mindestalter von 30 Jahren. Etwa ein Drittel der Fahrzeuge weist ein Alter von 35 bis 39 Jahren auf. 21 Prozent liegen darunter (30 bis 34 Jahre) und 20 Prozent leicht darüber (40 bis 44 Jahre). Die übrigen Oldtimer stellen zumeist schon echte Liebhaberstücke dar. 25.000 Fahrzeuge haben bereits 50 Jahre und mehr auf dem Buckel (siehe Diagramm 2). Die meisten Historienkennzeichen wurden zwar für Pkw vergeben, doch es sind auch 11.600 Nutzfahrzeuge darunter.

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© Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg