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Immer weniger Trabis

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26. April 2011. 33.726 Trabants aus dem Hause Sachsenring waren am 1. Januar 2011 beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) registriert. Einst waren es rund eine Million. Statistisch betrachtet verringert sich der Bestand des Markenzeichens der Wiedervereinigung täglich um etwa drei Fahrzeuge.

In diesem Jahr besteht für Fahrzeuge mit dem Baujahr 1981 und älter die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen als kraftfahrzeughistorisches Kulturgut anerkannt zu werden und somit ein „H“-Kennzeichen zu führen. Denn Fahrzeuge, die 30 und mehr Jahre zählen, gelten als „Oldtimer“. Mit insgesamt 385.004 Oldtimern ist der Trabi in guter Gesellschaft. VW „Käfer“, Mercedes „Strich Acht“ und die „Ente“ von Citroen können ebenfalls noch relativ hohe Stückzahlen aufweisen (siehe Tabelle).

Die sogenannten „Youngtimer“ stellen die nächst jüngere Fahrzeuggeneration dar. 6,2 Millionen Personenkraftwagen (Pkw) fallen in diese Kategorie der 15- bis 29-Jährigen. Zu den häufigsten Modellen der achtziger und neunziger Jahre zählen der VW Golf und der Opel Kadett.

Die meisten Pkw auf Deutschlands Straßen sind jedoch wesentlich jünger (siehe Diagramm). Denn jährlich kommen etwa drei Millionen Neuwagen hinzu. Der Altersdurchschnitt ist im vergangenen Jahr auf 8,3 Jahre angestiegen. Ein wesentlich höheres Durchschnittsalter erreichen die Krafträder mit 14,2 Jahren und ganz besonders die Zugmaschinen mit 28,5 Jahren. In Baden-Württemberg gelingt die Alterspflege dieser Fahrzeuge offensichtlich besonders gut. Dort haben die Zugmaschinen durchschnittlich 32 Jahre auf dem Buckel. Dies ist bundesweiter Rekord (siehe Tabelle - Deutschland und seine Länder -).

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© Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg