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Jahresbilanz 2021

Zahlen, Daten, Fakten

Im Jahr 2021 wurden 2.622.132 Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen. Dies entsprach einer Abnahme um -10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Neuzulassungszahlen von Pkw mit den Antriebsarten Benzin und Diesel sanken um -28,6 beziehungsweise -36,0 Prozent auf rund 972.000 beziehungsweise 524.000 Einheiten. Der Anteil der benzinangetriebenen Pkw nahm um 9,6 Prozentpunkte ab und betrug 37,1 Prozent. Wie in den drei Vorjahren verringerte sich auch der Anteil der dieselbetriebenen Pkw auf 20,0 Prozent (2020: 28,1 %; 2019: 32,0 %; 2018: 32,3 %).

Fast verdoppelt hat sich die Anzahl der neu zugelassenen Elektro-Pkw (BEV) (+83,3 %). Ihr Anteil stieg auf 13,6 Prozent an (2020: 6,7 %). Die zweithöchsten Zuwächse waren bei den Pkw mit Plug-in-Hybrid-Antrieb (+62,3 %) zu beobachten, deren Anteil auf rund 12,4 Prozent stieg (2020: 6,9 %). Flüssiggasfahrzeuge nahmen um +54,6 Prozent zu. Ihr Anteil betrug 0,4 Prozent. Erdgasbetriebene Pkw hatten nur noch einen Anteil von 0,1 Prozent (-45,3 %).

Der Anteil der neu zugelassenen Pkw, die die Schadstoff-Grenzwerte gemäß "Euro-6-Norm“ erfüllten, erreichte einen Anteil von 86,1 Prozent. Dieser Anteil war deutlich geringer als im letzten Jahr (2020: 93,1 %), da die Anzahl der Elektro-Pkw deutlich anstieg, diese keine Emissionen haben und daher keiner Eurogruppe zugehören.

Rund 907.000 Pkw wurden auf private Halter zugelassen (-16,3 %). Die Anzahl der gewerblich zugelassenen Pkw verringerte sich um -6,5 Prozent auf rund 1,7 Millionen.

Beim Ranking der Farben gab es keine Veränderungen. Wie schon in den letzten Jahren wurden erneut Pkw in Grautönen (29,8 %), gefolgt von Schwarz (24,7 %) und Weiß (21,5 %) bevorzugt. Ihr Anteil an allen neu zugelassenen Pkw war mit insgesamt 76,0 Prozent auf Vorjahresniveau

Im Vergleich zum Vorjahr wies die Neuzulassungsbilanz bei den deutschen Marken eine rückläufige Tendenz auf. Die stärksten Rückgänge bei den Zulassungen verzeichnete Ford mit -35,0 Prozent. Smart konnte im Gegensatz zum letzten Jahr mit einem sehr deutlichen Plus von +49,7 Prozent als einzige deutsche Marke eine positive Veränderung ausweisen. VW war trotz eines Rückgangs (-6,8 %) mit 18,7 Prozent die anteilsstärkste Marke und somit Marktführer.

Wie im Vorjahr behauptete Skoda mit einem Anteil von 5,7 Prozent seine Führung bei den Importmarken. Auf den nächsten Plätzen folgten Seat und Hyundai mit jeweils 4,1 Prozent. Zuwächse bei den Neuzulassungen von Pkw konnten die Marken Polestar (+153,2 %) und Tesla (+137,9 %) verzeichnen. Auch Suzuki (+22,1 %), Kia (+2,4 %) und Hyundai (+1,5 %) konnten Zuwächse aufweisen. Alle anderen Marken wiesen Rückgänge auf, die bei Jaguar (-39,0 %) und Honda (-32,4 %) am deutlichsten waren.

Nach den Jahren 2019 und 2020 waren auch in 2021 erneut in der jährlichen Berichterstattung die meisten Neuzulassungen im Segment der SUVs zu verzeichnen. Mit 25,4 Prozent entfiel ein Viertel aller neu zugelassenen Pkw auf dieses Segment. Mit einem zurückgegangenen Anteil auf 17,5 Prozent stellte der langjährige Spitzenreiter, die Kompaktklasse, das zweitstärkste Segment, gefolgt von den Kleinwagen mit 14,3 Prozent, den Geländewagen mit 10,7 Prozent und der Mittelklasse mit 10,3 Prozent. Die Minis konnten die stärksten Zuwächse bei der Anzahl der Neuzulassungen (+16,5 %) verzeichnen. Die deutlichsten Rückgänge mussten die Segmente Großraum-Vans (-35,8 %), Mini-Vans (-29,3 %) und Utilities (-27,7 %) hinnehmen.

Nach einem Rückgang im Jahr 2020 erhöhte sich die Anzahl der Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen wieder. Sie stieg um +2,2 Prozent auf 411.528 Einheiten im Jahr 2021. Trotz rückläufiger Zulassungszahlen (-0,6 %) bildeten die Lastkraftwagen (Lkw) die größte Gruppe innerhalb der Nutzfahrzeuge. Rund 293.000 Lkw wurden neu zugelassen. Am stärksten nahmen die Neuzulassungen der Zugmaschinen zu (+13,0 %).

Im Gegensatz zu den Vorjahren war die Zahl der neu zugelassenen Krafträder 2021 rückläufig. Ihre Zahl sank um -9,8 Prozent auf 200.231 Einheiten. Diese negative Entwicklung traf die vierrädrigen Kraftfahrzeuge (Kfz) stärker (-27,4 %) als die zwei- und dreirädrigen Kfz (-9,8 % beziehungsweise -6,5 %). Fast ein Drittel der zweirädrigen Kfz (31,9 %) wiesen einen Hubraum bis 125 cm3 auf. Rund 15 Prozent der Zulassungen entfielen jeweils auf die Hubraumklassen 750 bis 999 cm3 (15,2 %), 500 bis 749 cm3 (14,5 %) und 250 bis 499 cm3 (13,8 %).

Im Berichtsjahr 2021 wurden insgesamt 3,2 Millionen Kfz (-8,7 %) und rund 342.000 Kfz-Anhänger (+1,9 %) neu zugelassen.

Die Abnahme der Neuzulassungen aller Kfz zeigte sich in den einzelnen Bundesländern in unterschiedlichem Ausmaß. Die größten Rückgänge waren in Sachsen (-13,3 %) zu verzeichnen, gefolgt von Thüringen (-12,8 %) und Baden-Württemberg (-12,3 %). Die geringsten Abnahmen waren in den Bundesländern Hessen (-4,1 %) und Schleswig-Holstein (-6,8 %).

Bei den Neuzulassungen aller Kfz-Anhänger waren in 12 von 16 Bundesländern Zuwächse zu beobachten. Die höchste Steigerungsrate wies der Stadtstaat Hamburg mit 25,6 Prozent auf, gefolgt von Berlin mit 12,4 Prozent. Rückgänge konnten in Bremen (-5,2 %), Hessen (-0,6 %), Sachsen-Anhalt (-0,3 %) und Baden-Württemberg (-0,1 %) beobachtet werden.

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