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Fahrerlaubnisse auf Probe am 1. Januar 2019

Bestand an Fahrerlaubnissen auf Probe weiterhin rückläufig

Bei erstmaligem Erwerb einer Fahrerlaubnis erhalten Fahranfänger zunächst eine Fahrerlaubnis auf Probe (FaP). Die zweijährige Probezeit beginnt mit dem Zeitpunkt der Erteilung der Fahrerlaubnis. Die Probezeit gilt für alle Personen, die erstmalig die Fahrerlaubnis in den Klassen B, A, C und D erworben haben. Die Führerscheinklassen AM, L und T sind von der Probezeit ausgenommen.

Auch Personen mit einer Fahrerlaubnis auf Probe können die vorhandene Fahrerlaubnis um zusätzliche Fahrerlaubnisklassen erweitern. Erwirbt ein Fahranfänger eine erstmalige Fahrerlaubnis, beispielsweise die der Klasse B, kann diese um eine oder mehrere Fahrerlaubnisklassen (zum Beispiel Fahrerlaubnisklasse A) erweitert werden. Für den Ablauf der Probezeit ist eine Erweiterung auf zusätzliche Klassen ohne Bedeutung.

Am 1. Januar 2019 waren im Zentralen Fahrerlaubnisregister (ZFER) insgesamt 1.636.656 Fahrerlaubnisse auf Probe erfasst. Das entspricht dem niedrigsten Wert der vergangenen zehn Jahre. Beim Vergleich des FaP-Bestands mit dem Vorjahresstichtag wurde ein Rückgang um -0,5 Prozent festgestellt. Fast drei Viertel der Fahranfänger waren jünger als 22 Jahre.

Zu fast gleichen Anteilen waren weibliche Fahranfängerinnen (46 %) und männliche Fahranfänger (54 %) registriert. Rund 55 Prozent der Frauen und Männer mit einer Personenkraftwagen Pkw-FaP waren 18 bis 20 Jahre alt.

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