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Fahrtenschreiberkarten

Bitte beachten Sie die Nutzerinformation zu der Produktänderung vom 14. Juli 2017.

Was sind Fahrtenschreiberkarten?

Alle gewerblich genutzten Fahrzeuge mit über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sowie Busse mit mehr als acht Fahrgastplätzen müssen in der Regel seit dem 1. Mai 2006 mit einem Fahrtenschreiber ausgerüstet sein.

Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten, die vom Fahrtenschreiber für bis zu 365 Tage gespeichert werden, zeichnet das Gerät weitere tätigkeitsbezogene Daten des Fahrers wie beispielsweise die gefahrenen Geschwindigkeiten der letzten 24 Fahrstunden auf. Die aufgezeichneten Informationen können von Überwachungsbehörden ausgelesen und neben der Kontrolle von Fahrt- und Ruhezeit auch zur Ahndung von Geschwindigkeitsverstößen verwendet werden. Der Fahrtenschreiber bildet gemeinsam mit den nutzerbezogenen Chipkarten ein modernes Kontrollsystem, das zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr beitragen soll. Die Bedienung und Überwachung des Fahrtenschreibers erfolgt über insgesamt vier verschiedene scheckkartengroße Fahrtenschreiberkarten, die einen Mikrochip enthalten:

Weitere Informationen zu den Karten finden Sie in der Rubrik "Fragen und Antworten".

Im Zuge der Änderung des Gesetzes über das Fahrpersonal von Kraftfahrzeugen und Straßenbahnen (Fahrpersonalgesetz - FPersG) wurde das seit dem 1. Juli 2005 im Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) geführte Zentrale Kontrollgerätkartenregister (ZKR) im Laufe des Jahres 2017 in Fahrtenschreiberkartenregister (FKR) umbenannt. Die vormals Kontrollgeräte genannten technischen Einrichtungen in Fahrzeugen werden mit Inkrafttreten des geänderten FPersG als Fahrtenschreiber bezeichnet. Die Kontrollgerätkarten sind in Fahrtenschreiberkarten umbenannt worden. Bei den Fahrtenschreiberkarten werden unverändert die Fahrer-, Werkstatt-, Unternehmens- und Kontrollkarten unterschieden.

Alle Veröffentlichungen, die sich auf die Jahre 2016 und früher beziehen (inklusive des Bestands am Jahresanfang 2017), verwenden die Begrifflichkeiten, wie sie vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung am 16. Mai 2017 galten.

Die Fahrtenschreiberkarten werden im FKR gespeichert, unter anderem damit eine Fahrerin beziehungsweise ein Fahrer nicht mehrere Karten besitzen und so die erlaubten Lenkzeiten unbemerkt überschreiten kann. Das Register wird nach drei Gesichtspunkten ausgewertet:

Die im Massenspeicher des Fahrtenschreibers beziehungsweise auf den Fahrtenschreiberkarten gespeicherten Informationen werden nicht im FKR gespeichert.

Zahlen im Überblick

Bestand an Fahrerkarten am 1. Januar 20181.476.057
Anteil der weiblichen Fahrerkartenbesitzer am 1. Januar 20182,4 Prozent
Durchschnittliches Alter der Fahrerkartenerwerber im Jahr 201744,5 Jahre

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© Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg