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Deutlicher Rückgang der Straßengütertransporte im April 2020

18. November 2020. Der April 2020 ist geprägt von Transportrückgängen in nahezu allen Sektoren. Die insgesamt von deutschen Güterkraftfahrzeugen transportierte Gütermenge belief sich auf 258,590 Millionen (Mio.) Tonnen (t). Dies stellt zwar eine Zunahme im Vergleich zum Vormonat (arbeitstäglich +5,0 %) dar, das Ergebnis desselben Vorjahresmonats wurde dennoch nicht erreicht (arbeitstäglich -7,5 %). Ausschlaggebend für das saisonale Plus waren allein vermehrte Nahtransporte im Binnenverkehr (arbeitstäglich +10,8 %), das Ergebnis des Vorjahres konnte damit aber auch in diesem Verkehrssektor nicht erreicht werden (arbeitstäglich -7,3 %). Noch deutlichere Rückgänge zeigt der Vorjahresvergleich für die Transporte über die längeren Strecken. So erreichte die Transportmenge im Fernbereich des Binnenverkehrs 42,977 Mio. t (arbeitstäglich -11,1 %) und im grenzüberschreitenden Verkehr 7,015 Mio. t (arbeitstäglich -26,4 %).

Mit dieser Entwicklung blieb auch die Beförderungsleistung hinter dem Vormonats- (arbeitstäglich -4,6 %) und dem Vorjahresergebnis (arbeitstäglich -11,5 %) zurück. Sie belief sich im April 2020 auf 23,666 Milliarden (Mrd.) Tonnenkilometer (tkm). Im arbeitstäglichen Vergleich stellt dies den niedrigsten in einem April gemessenen Wert dar. Von den Rückgängen betroffen war hauptsächlich der gewerbliche Verkehr.

In der Summation der ersten vier Monate des Jahres 2020 wurden insgesamt Güter in einem Volumen von 961,040 Mio. t transportiert. Die transportweitenabhängige Beförderungsleistung belief sich auf 98,646 Mrd. tkm. Im arbeitstäglichen Vergleich lag damit sowohl das Güteraufkommen (arbeitstäglich -2,4 %) als auch die Beförderungsleistung (arbeitstäglich -3,8 %) niedriger als im selben Vorjahreszeitraum.

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© Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg