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Was ist Marktüberwachung?

Die Marktüberwachung soll sicherstellen, dass öffentliche Interessen wie Gesundheit und Sicherheit geschützt und Verbraucher- und Umweltinteressen berücksichtigt werden. Es geht um die Sicherheit und Umweltverträglichkeit von Fahrzeugen, um fairen Wettbewerb und gleiche Voraussetzungen für alle Marktteilnehmer.

Drei Säulen bilden die Grundlage der effektiven Marktüberwachung des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA): Produktprüfungen, Rückrufe sowie die Möglichkeit der Sanktionierung.

Was ist Marktüberwachung? (Bild hat eine Langbeschreibung)
Quelle:KBA

Das KBA ist die zuständige Marktüberwachungsbehörde für folgende Produkte:

  • Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger sowie Systeme, Bauteile und selbstständige technische Einheiten für diese Fahrzeuge;
  • land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge;
  • zwei- oder dreirädrige und vierrädrige Kraftfahrzeuge.

Die Marktüberwachung läuft in dynamischen, miteinander vernetzten Prozessen, die einerseits auf behördeneigenen Ermittlungen und Untersuchungsvorhaben aufbauen, die andererseits aber auch in Reaktion das aktuelle Geschehen und Hinweise, die beispielsweise von Bürgern, beteiligten Wirtschaftsakteuren oder anderer Behörden an das KBA herangetragen werden, durchgeführt werden. Das KBA prüft jeden Verdacht der Vorschriftswidrigkeit. Sollten die Produkte nicht den Anforderungen entsprechen, können Maßnahmen ergriffen werden. Hiervon umfasst sind beim Vorliegen sicherheitsrelevanter Mängel Maßnahmen wie zum Beispiel Rückrufe und die Anordnung öffentlicher Warnungen. Auch kann das KBA Sanktionen bei Ordnungswidrigkeiten verhängen.

Die rechtliche Grundlage der Marktüberwachung im Bereich Straßenfahrzeuge finden Sie in folgenden Vorschriften:

Aktuelle Zahlen

Im Folgenden werden die aktuellen Zahlen der Marktüberwachung präsentiert. Das KBA bezieht sich dabei auf das vorangegangene Jahr 2020 und stellt seine Tätigkeiten in den drei Säulen der Marktüberwachung (Produktprüfungen, Rückrufe und Sanktionen) dar.

Produktprüfungen

Das KBA erweitert mit Inkrafttreten der Verordnung (EU) 2018/858 seine Handlungsmöglichkeiten. Neben den unabhängigen Prüfvorhaben des KBA werden seit dem 1. September 2020 nach der europaweit wirksamen Verordnung ergänzende neue Prüfaufgaben zur Fahrzeugsicherheit und zum Umweltschutz durchgeführt. Das KBA führt anteilig am europäischen Fahrzeugmarkt die meisten behördlichen Produktprüfungen durch.

Produktpruefungen (Bild hat eine Langbeschreibung)
Quelle:KBA

Rückrufe

Durch die gesteigerte Marktpräsenz des KBA und seiner Rolle in der Marktüberwachung in Deutschland werden mehr und mehr Rückrufe seitens der Hersteller gemeldet, die ihre Produkte immer engmaschiger überwachen.

Rückrufe (Bild hat eine Langbeschreibung)
Quelle:KBA

Im Jahr 2020 befanden sich circa 3 Millionen Fahrzeuge in einem verpflichtenden Rückruf. Dies zeigt sich auch in den generell steigenden Zahlen der Rückrufaktionen und ermöglicht eine Aussage über die steigenden Qualitätskontrollen und somit über die steigende Produktqualität in Deutschland und Europa.

Sanktionen

Zu den Kernaufgaben des KBA gehört weiterhin der Schutz der Öffentlichkeit vor nicht genehmigten Produkten. Um diesen zu gewährleisten, beobachtet das KBA kontinuierlich den Markt, um stetig auf neu hinzukommende unzulässige Angebote zu reagieren. Zudem prüft das KBA bei Einfuhrkontrollen des Zolls auffällig gewordene Produkte und entscheidet über ihre Einfuhrfähigkeit. Es wird damit bereits der Marktzutritt von unsicheren Produkten verhindert.

Sanktionen (Bild hat eine Langbeschreibung)
Quelle:KBA

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