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Flexibilitätssysteme nach den Richtlinien 97/68/EG und 2000/25/EG

Die Verschärfung der Emissionsvorschriften nach der Richtlinie 97/68/EG (Abgasemissionen von Verbrennungsmotoren für mobile Maschinen und Geräte) sowie nach der Richtlinie 2000/25/EG (Abgasemissionen von Motoren, die für den Antrieb von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen bestimmt sind) führt zu geänderten Motorenkonstruktionen. Um Herstellern von mobilen Maschinen und Geräten sowie von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen die nötige Zeit für konstruktive Anpassungen an ihren Maschinen zu geben, ist das Flexibilitätssystem entstanden.

Gemäß Richtlinie 97/68/EG wird dem Maschinenhersteller (OEM) erlaubt, zeitlich und mengenmäßig begrenzt Motoren beim Motorenhersteller in Auftrag zu geben, die nicht der aktuellen, jedoch der unmittelbar vorangegangenen Abgasstufe entsprechen.

Mit dem Flexibilitätssystem gemäß Richtlinie 2000/25/EG wird den Herstellern von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen erlaubt, Zugmaschinen zeitlich und mengenmäßig gegrenzt in Betrieb nehmen zu dürfen, die mit Motoren der unmittelbar vorangegangenen Abgasstufe ausgestattete sind.

Nähere Informationen finden Sie im Merkblatt Flexibilitätssystem nach der EG-Richtlinie 97/68/EG (MFlexi). (Die Aktualisierung des Merkblattes auf beide EG-Richtlinien erfolgt bis Ende 2014.)

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© Kraftfahrt-Bundesamt, Flensburg